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jetzt bin ich dran! Ihr kriegt mich nich klein Der Tod.. Nahtod-Erfahrung und Suizid Gutes tun?

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In den Anfängen der Nahtod-Forschung bestand immer wieder die Sorge, bei suizidgefährdeten Menschen könnte sich durch diese Berichte die Schwelle zur Suizidhandlung gesenkt haben (hierzu liegen allerdings keine Belege vor). Deshalb wurde sozusagen als „Warnhinweis“ formuliert, dass Suizidanten keine solche angenehme Erfahrung des Überganges hätten. Nahtod-Pionier Moody beispielsweise behauptet in Life after Life, in allen ihm bekannten Fällen von suizidbedingten Nahtod-Erfahrungen hätten die Betroffenen von höllen-ähnlichen Erfahrungen oder gar einer „Strafe für ihren ‚Verstoß gegen die Regeln‘ “ gesprochen, und dass diese Berichte allesamt im Einklang mit den „uralten theologischen und sittlichen Gründen gegen den Freitod“ stünden (während Moody an anderer Stelle des Buches die Übereinstimmung von Nahtod-Erfahrungen mit biblischen Vorstellungen von Himmel und Hölle bestreitet). Nahtod-Forscher wie etwa der US-amerikanische Psychologie-Professor Kenneth Ring haben hingegen schon früh nachweisen können, dass zwischen Menschen, die nach einem Suizidversuch gerettet werden konnten und denen, die aus einem anderen Grund „fast“ gestorben sind, kein statistisch signifikanter Unterschied hinsichtlich der Nahtod-Erfahrungen besteht. Tatsächlich berichten Ring und andere Autoren, dass erlebte Nahtod-Erfahrungen eher einen suizidpräventiven Effekt haben, indem sie den Betroffenen neuen Lebensmut vermitteln.

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