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jetzt bin ich dran! Ihr kriegt mich nich klein Der Tod.. Nahtod-Erfahrung und Suizid Gutes tun?

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... ist der endgültige und dauerhafte Verlust der für ein Lebewesen typischen und wesentlichen Lebensfunktionen . Den Übergang vom Leben zum Tod bezeichnet das Sterben.

 

 Medizinische Deutung

Viele Mediziner deuten die Erlebnisse als Halluzinationen, die in erster Linie durch die DMT-Ausschüttung im Gehirn des klinisch Toten hervorgerufen werden. Eine Untersuchung hat ergeben, dass Versuchspersonen, denen hohe Dosen von DMT intravenös zugeführt wurden, von Nahtod-Erfahrungen und mystischen Erlebnissen berichteten. Auch unter LSD-Einfluss kommt es zu vergleichbaren Halluzinationen. Weitere Untersuchungen an Piloten und Astronauten, die hohen Beschleunigungen ausgesetzt gewesen sind und dabei für kurze Zeit ihr Bewusstsein verloren haben, berichten von ähnlichen Wahrnehmungen.

Untersuchungen von Dr. Karl Janssen zeigten 1995, dass die meisten Erscheinungen einer üblichen Nahtod-Erfahrung durch das Anästhetikum Ketamin hervorgerufen werden können, was die These einer neurophysiologischen Korrelation für Nahtod-Erfahrungen unterstützt.

Eine Theorie von Shawn Thomas (2004) schlägt vor, dass der Neurotransmitter Agmatin ((4-aminobutyl)guanidin) die Schlüsselsubstanz für Nahtod-Erfahrungen ist .

Eine Theorie (Kinseher, 2006) sieht den menschlichen Körper als ein komplexes System, welches von einem sehr effektiven Feedback-Kontrollsystem gesteuert und kontrolliert wird - dem Gehirn. Die aktuellen Sinneseindrücke werden dabei immer mit dazu passenden Informationen (Erfahrungen) aus dem Gedächtnis kombiniert, um dem Menschen eine passende Zukunftsvorhersage für die aktuelle Situation zu liefern, aus der sich ein Handlungsvorschlag ergibt. Damit kann man auf jede Situation sofort angemessen reagieren. Der Vorschlag des Gehirns wird immer an die aktuelle Situation angepasst. Während Nahtod-Erlebnissen lässt sich beobachten, wie das Gehirn das episodische Gedächtnis nach einer Handlungsalternative durchsucht. Anscheinend ist die paradoxe Erfahrung „ich bin tot“ eine besondere Herausforderung für einen lebendigen Organismus. Die beim Live-Scan betrachteten Erinnerungen werden vom Gehirn mit dem aktuellen Verstand (zum Zeitpunkt des Nahtod-Erlebnisses) neu bewertet. Es versucht dabei, diesen Erlebnissen eine sinnvolle Bedeutung zu geben. Die Außerkörperliche Erfahrung ist dann Bestandteil der Nahtod-Erlebnisse, wenn das Gehirn versucht, einen gedanklichen Überblick über die derzeitige Situation zu erstellen. Aus aktuellen Sinneseindrücken und gespeicherten Erinnerungen entsteht so eine traumhafte Idee von sich und der Umgebung. Allgemeine Informationen eines solchen Traumes stimmen zwar oft mit der Realität überein; aber Details sind häufig nicht vorhanden oder falsch.

Eine andere Theorie (Engmann, 2008 - siehe oben) geht davon aus, dass Nahtoderlebnisse psychopathologische Symptome, die durch die schwere Hirnfunktionsstörung während eines vorübergehenden zerebralen Zirkulationsstillstandes hervorgerufen werden, darstellen, mit bevorzugter Alteration okziptaler und temporaler Strukturen. Diese Annahme stützt das Pathoklise-Modell nach O. und C. Vogt, das heißt, dass im Rahmen einer schweren zerebralen Anoxie ausgewählte Hirnstrukturen in unterschiedlicher Weise und Reihenfolge betroffen sind. Gegen diese Theorie spricht allerdings, dass Nahtod-Erfahrungen auch bei Beinahe-Verkehrsunfällen ohne jede gesundheitliche Beeinträchtigung erlebt werden.

Die einzige statistische Korrelation, die in zwei verschiedenen Untersuchungen zu Herzversagen bisher zwischen Nahtodeserfahrungen und Sauerstoffmangel nachgewiesen wurde, besteht darin, dass diejenigen, die Nahtodeserfahrung hatten, im Schnitt einen höheren Blut-Sauerstoff-Spiegel hatten als diejenigen, die keine Nahtodeserfahrung hatten. In einer der beiden Studien wurde das auf Störungen des Kurzzeitgedächtnisses zurückgeführt.

Beim Training von Kampfpiloten wurden große Zentrifugen eingesetzt, um eine erhöhte Schwerkraft zu simulieren, die zu einem Blutmangel im Gehirn führt. Von den hierdurch entstehenden G-LOC-Erfahrungen wurde gesagt, sie seien Nahtodeserfahrungen ähnlich. Tatsächlich ist diese Ähnlichkeit jedoch nur sehr oberflächlich und G-LOC-Dreamlets werden wie sehr kurze Träume empfunden

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